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		<title>Publikationen | Saphir Ben Dakon</title>
		<link>https://www.saphir-bendakon.com/?id=68</link>
		<description></description>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 06:49:39 +0200</pubDate>
		<category>Saphir Ben Dakon</category>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/gesetze-und-regeln-helfen-nicht-immer-146</link>
			<title>Gesetze und Regeln helfen nicht immer</title>
			<description></description>
			<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/barrieren-bei-sozialleistungen-durch-peer-beratung-abbauen-145</link>
			<title>Barrieren bei Sozialleistungen durch Peer-Beratung abbauen</title>
			<description></description>
			<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/inklusion-beginnt-im-kopf-–-und-braucht-haltung-und-handeln-144</link>
			<title>Inklusion beginnt im Kopf – und braucht Haltung und Handeln</title>
			<description></description>
			<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/eltern-sein-ich-sein-genug-sein-140</link>
			<title>Eltern sein. Ich sein. Genug Sein.</title>
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			<pubDate>Fri, 27 Jun 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/diskriminierungserfahrungen-realitaet-fuer-menschen-mit-behinderungen-132</link>
			<title>Diskriminierungserfahrungen: Realität für Menschen mit Behinderungen</title>
			<description>&lt;h2&gt;DISKRIMINIERUNGSERFAHRUNGEN: REALITÄT FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Für den Diskriminierungsschutz wird in der Schweiz wenig getan. Warum? Die Debatte um&lt;br /&gt;
den Schutz wird hoch diskriminierend geführt und hat oft nur – eine weitere – Ausgrenzung&lt;br /&gt;
von Menschen mit Behinderungen zum Ziel.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seit jeher höre ich, dass Menschen mit Behinderungen vor Diskriminierung geschützt werden müssen. Konkret unternommen wird in Sachen Diskriminierungsschutzherzlich &amp;nbsp;wenig. Vor Diskriminierung kann man sich aber nur bedingt selbst schützen. Sie findet zwar in der eigenen Lebensrealität statt, ist aber systemisch in der Gesellschaft und in ihren Institutionen wie Schulen, Gemeinden oder Spitälern verankert.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Schutz als Vorwand für Diskriminierung&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen bezeichnet man als Ableismus. Dieser nutzt einen fiktiven «Normalstandard» als Legitimation für Ausgrenzung. Diskriminierung geschieht also nicht einfach in einem Vakuum, diskriminiert wird aktiv und in allen Lebensbereichen. Oft passiert sie sogar mit der Begründung, Menschen mit Behinderungen schützen zu wollen. Dieser Mechanismus lässt sich in der aktuellen Debatte um die Förderklasseninitiative beobachten.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Beschönigung von Ausgrenzung&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Der packende Slogan «Fördern statt überfordern. Für eine Schule mit Zukunft» wirbt für die Initiative, die Kin-&lt;br /&gt;
der durch ihre Platzierung in Förderklassen vor Überforderung bewahren will. Angeblich will man so ihren Bedürfnissen gerecht werden. Warum diese Argumentation ableistisch ist, liegt auf der Hand. Die Lösung für das überforderte System ist es, Kinder mit Behinderungen getrennt zu unterrichten, damit die anderen Kinder «nicht auf der Strecke bleiben» und «das Experiment der schulischen Integration» nicht «auf dem Buckel aller» durchgeführt wird. Kinder mit Behinderungen werden als Störfaktor dargestellt: Man könnte meinen, ohne sie wären die Herausforderungen des Systems Schule schon fast gelöst. Sind sie natürlich nicht.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Tendenziöse Sprache&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die Wortwahl erweckt den Eindruck, als würden nicht-behinderte Personen benachteiligt. Die Erfahrungen behinderter und nicht-behinderter Kinder in Bezug auf Behinderungen und Diskriminierung werden fälschlicherweise gleichgestellt. Zudem wird mit der Angst nicht-behinderter Menschen vor Menschen mit Behinderungen gearbeitet, indem behauptet wird, dass Menschen mit Behinderungen jene ohne Behinderungen allein durch ihre Anwesenheit im gleichen Raum an der Ausübung ihrer Rechte hindern würden.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Bewusstes Weglassen?&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Mit keinem einzigen Wort wird erwähnt, dass das inklusive Bildungssystem eine Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist und daher durch die Schweiz umgesetzt werden muss. Auch nicht zur Sprache kommen die konkreten systemischen Anpassungen, die&lt;br /&gt;
gemacht werden müssen, damit eine wirklich inklusive Schule funktionieren kann. Kurzum: Die Schule der Zukunft soll ohne die gleichgestellte Teilhabe von Kindern mit Behinderungen stattfinden.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Wie können wir uns selbst schützen?&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Betroffenen Menschen wird oft gespiegelt, dass Diskriminierungserfahrungen das Ergebnis des eigenen Handelns sind. Dies ist offensichtlich falsch. Trotzdem ist die Voraussetzung für Selbstbestimmung das Handeln. Was also können wir tun? Es besteht die Möglichkeit, an unserer Resilienz – an unserer Abwehr – zu arbeiten. Dazu ist es sinnvoll, sich mit Menschen zu umgeben, die sensibilisiert gegenüber Diskriminierung sind. Ein Stück Selbstbestimmung können wir uns erkämpfen, indem wir uns vernetzen und für die Umsetzung der UN-BRK einsetzen. Diese Vorschläge mögen uns keinen umfassenden Schutz vor Diskriminierungserfahrungen bieten, allerdings erhöhen sie die Chance, dass wir in unserem – selbstgewählten und selbstbestimmten – Sinne mit ihnen umgehen können. Eine Übergangslösung, bis die Gesamtgesellschaft Diskriminierungen aktiv entgegenwirkt.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Zur Autorin&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;SAPHIR BEN DAKON ist Inklusions- und Kommunikationsexpertin aus Zürich. Mit ihrem Unternehmen begleitet sie Organisationen bei der Umsetzung von Inklusionsprozessen. Saphir hält einen Bachelor of Science (BSc) in Unternehmenskommunikation und einen Master of Science (MSc) in Business Administration. Als Vizepräsidentin von Agile, dem Schweizer Dachverband der Selbsthilfe- und Selbstvertretungsorganisa-&lt;br /&gt;
tionen von Menschen mit Behinderungen, engagiert sie sich besonders für die Themen Arbeit, Bildung, Empowerment und Partizipation. Dabei fokussiert sie auf die Schnittstellen von Behinderung, Geschlecht und Migrationsgeschichten.&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Sat, 05 Apr 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/saphir-ben-dakon--wo-stehen-wir-bei-der-umsetzung-der-behindertenrechtskonvention-131</link>
			<title>Saphir Ben Dakon - Wo stehen wir bei der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention?</title>
			<description></description>
			<pubDate>Sun, 23 Mar 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/seitemblicke--mehr-inklusive-perspektiven-141</link>
			<title>Seitemblicke - Mehr inklusive Perspektiven</title>
			<description></description>
			<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/30-jahre-vslch-fachtagung-–-welcome-to-leadea-lines-133</link>
			<title>30 Jahre VSLCH Fachtagung – Welcome to Leadea Lines</title>
			<description>&lt;h2&gt;Rede von Saphir Ben Dakon aus dem Gedächnis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ja, du ermutigst mich, dass ich auf Bergen stehen kann. Du ermutigst mich, um auf stürmischen Meeren zu gehen. Ich bin stark, wenn ich auf deinen Schultern bin. Du baust mich auf zu mehr, als ich je sein kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Song von Brendan Graham, den wir gerade gehört haben, wird unterschiedlich interpretiert. Die einen sagen, es widerspiegle die Hoffnung des Menschen in Gott, die anderen meinen, es ginge um die Beziehung zwischen zwei Menschen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Einen solch grossen Interpretationsspielraum lässt der Begriff der inklusiven Schule nicht zu. Die UN-Behindertenrechtskonvention ist diesbezüglich ziemlich eindeutig. Inklusion passiert niemals in seggregativen Strukturen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Oder einfacher gesagt: Das Bildungssystem ist für alle da. So sagt es zumindest Artikel 24. Artikel 24 garantiert Menschen mit Behinderungen das Recht auf Lebenslanges Lernen. Ein Recht, welches für Menschen, die sich gegen inklusive Bildung einsetzten, allzu oft selbstverständlich scheint. Ich hoffe, sie machen in Zukunft von ihrem Recht Gebrauch und ändern die Perspektive.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich, das ist Saphir Ben Dakon, ich bin 1.50 Meter gross, habe mittellange braune Haare, braune Augen und eine auffällige goldene Brille mit rotem Rand. Und ich war einmal eines dieser Kinder, das heute im öffentlichen Diskurs so gern als schwierig bezeichnet wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bezeichne mich heute als Inklusions- und Kommunikationsexpertin. Daher würde ich den Begriff «schwierig» mit euch vor den Gesichtspunkt der Inklusion beleuchten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schwierig finde ich, dass viele Stimmen das inklusive Bildungssystem für ein sinkendes Schiff halten, obwohl es noch nicht einmal wirklich aus dem Hafen ausgelaufen ist. Wenn das so ist, wurde es dann nicht eher schon falsch konstruiert?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schwierig finde ich, dass weiterhin viele Ressourcen in seggregative Strukturen fliessen, obwohl Erkenntnisse aus der Praxis zeigen, dass inklusiven Strukturen nachhaltig über ein gesamtes Leben Wirkung erzielen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schwierig finde ich, dass Bildung so zu einem Privileg, nein sogar einem Produkt verkommt, dass man nur nutzen darf, wenn man gewisse Voraussetzungen erfüllt. Nein, schlimmer noch, wenn durch den angestrebten Bildungserfolg Wert generiert wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Gleichung, die immer zuungunsten von Menschen mit Behinderungen ausgeht. Denn was und vor allem wer Wert hat bestimmen Menschen ohne Behinderungen. Ergebnis: Inklusive Bildung ist wertlos und das soll ein wertfreies Statement sein?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ja, es sei halt schwierig und das System überfordert. Die Akzeptanz der nicht-behinderten Menschen schwinde, dass müsse man unbedingt verhindern. Was für ein ableistisches System, kein Wunder das es überfordert ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ableismus: Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist systemisch. Sie wird über Sprache, Bilder und Handlungen transportiert. In den Strukturen unserer Gesellschaft und ihrer Institutionen wird Ableismus reproduziert und zementiert. Es ist ein geschlossenes System, dem sich niemand entziehen kann. Zeit, dass wir es aufbrechen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schwierig finde ich, dass wir für die menschengemachte Überforderung im System Schuldige suchen. Behinderung ist keine Frage von Schuld, für die man Verantwortung übernehmen muss. Weder bei der Geburt noch bei der Einschulung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schwierig finde ich, dass die Kinder für die Herausforderungen verantwortlich gemacht werden, anstatt das Verantwortung für ihren Bildungserfolg übernommen wird. Und keine Angst ich kritisiere keineswegs die Fachpersonen, die alles in ihrer Macht Stehende tun und dabei pausenlos vom System behindert werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schwierig finde ich, dass wir nicht über Anpassungen sprechen, die Zugänge in eben dieses nicht-hindernisfreie Umfeld ermöglich. Nein, über Zugangs-Bedürfnisse wie die von mir eingangs verwendeter visueller Selbstbeschreibung wird oft gelacht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nur lustig, ich glaube da sind sich Gegner*innen und Befürworter*innen einig, ist das Ganze nicht Über die paternalistische Führsorge, die mich vor Überforderung schützen sollte und die anderen Kinder vor mir, über die kann ich nicht mal im Nachhinein lächeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich kann ihnen versichern, in einem solchen System wird weder gefordert noch gefördert, sondern nur verwaltet. Doch Bildungswege sind geprägt von Auf und Abs, neuen Erkenntnissen und der Entdeckung der eigenen Talente. Da kann man durchaus auch mal scheitern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Deswegen sage ich immer, dass die UN-BRK, um das Recht zu scheitern ergänzt werden sollte. Es scheint mir aber mein ganzes Leben schon so, dass Menschen mit Behinderungen dies nicht dürfen, weil das für andere dann die Arbeit schwieriger macht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das finde ich doch sehr interessant, scheint man in gewissen Kreisen kein Problem damit zu haben, die inklusive Bildung vorschnell als gescheitert zu deklarieren. Ich sage wir hier in diesem Raum, die an den Wert von Bildung glauben, sollten diesen Stimmen keineswegs das Steuer überlassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist Zeit, dass wir gemeinsam, die Ganze Besatzung auf diesem Schiff Schule konsequent die Umsetzung der Vision einer Schule für alle an allen nötigen Stellen einfordern und zu dieser in unserer täglichen Arbeit beitragen.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/mamibrennt-121</link>
			<title>«mamibrennt»</title>
			<description></description>
			<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/mutter-werden,-mutter-sein-118</link>
			<title>Mutter werden, Mutter sein</title>
			<description></description>
			<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/die-brk-ist-kein-allheilmittel-117</link>
			<title>«Die BRK ist kein Allheilmittel»</title>
			<description></description>
			<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/podcast-education-minds--didaktische-reduktion-und-erwachsenenbildung-119</link>
			<title>Podcast Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung</title>
			<description></description>
			<pubDate>Thu, 08 Aug 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/acceptance-of-social-service-robots-in-the-hotel-industry-120</link>
			<title>Acceptance of Social Service Robots in the Hotel Industry</title>
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			<pubDate>Sat, 27 Jul 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/ausgabe-3-zfo-sgo-mitteilung-122</link>
			<title>Ausgabe 3: zfo | SGO Mitteilung</title>
			<description></description>
			<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/interview-luzerner-zeitung-mit-saphir-ben-dakon-und-jahn-graf-109</link>
			<title>Interview Luzerner Zeitung mit Saphir Ben Dakon und Jahn Graf</title>
			<description></description>
			<pubDate>Sat, 08 Jun 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/beilage-zum-tagesanzeiger-fokus-f-uneingeschraenkt-leben-108</link>
			<title>Beilage zum Tagesanzeiger Fokus F: Uneingeschränkt leben</title>
			<description></description>
			<pubDate>Fri, 07 Jun 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/inkluvision-eroeffnungsabend-–-gemeinsam-zukunft-gestalten-104</link>
			<title>InkluVision-Eröffnungsabend – Gemeinsam Zukunft gestalten</title>
			<description></description>
			<pubDate>Thu, 23 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/geschaeftsbericht-der-sgo-2023-123</link>
			<title>Geschäftsbericht der SGO 2023</title>
			<description></description>
			<pubDate>Thu, 23 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/inklusionstram-gemeinsam-unterwegs-143</link>
			<title>Inklusionstram «Gemeinsam unterwegs»</title>
			<description>&lt;p&gt;Für das Inklusionstram wurden Hängekartons gestaltet, die die Arbeit der Behindertenkonferenz Zürich zum Ausdruck bringen sollten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Behindertenkonferenz Zürich hat Saphir Ben Dakon angefragt, ob sie zusammen mit dem Team die nötigen Texte verfassen kann.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gemeinsam für Gleichstellung und Rücksicht auf ganzer Linie waren durch die Kampagne vorgegeben. Es entstanden drei Varianten, die in der unten angehängten Datei abgebildet sind.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Bildbeschreibung:&amp;nbsp;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Bild zeigt drei nebeneinander angeordnete Plakatmotive auf schwarzem Hintergrund. Jedes Plakat ist grafisch im Stil von Informationen in öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet und trägt oben den orangefarbenen Balken mit der Aufschrift: „Gemeinsam für Gleichstellung“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alle drei Plakate verwenden farbige Textfelder in Blau, Lila, Orange und Gelb sowie verschiedenfarbige Pfeilsymbole (rot, grün, orange). Die zentralen Botschaften auf den Plakaten variieren:&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Linkes Plakat:&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Blau: „Mobilität für alle.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lila: „Fahrtrichtung Inklusion: Menschen mit Behinderung fahren zur Arbeit und in die Freizeit.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Orange: „Dir gleichgestellt.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Blau: „Rücksicht auf ganzer Linie.“&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Mittleres Plakat:&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Blau: „Nichts über uns, ohne uns.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lila: „Fahrtrichtung Inklusion: Menschen mit Behinderung gestalten die Gesellschaft mit.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Orange: „Dir gleichgestellt.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Blau: „Rücksicht auf ganzer Linie.“&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Rechtes Plakat:&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Blau: „Menschenrechte für alle.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lila: „Fahrtrichtung Inklusion: Die Rechte von Menschen mit Behinderung werden eingehalten.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Orange: „Dir gleichgestellt.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Blau: „Rücksicht auf ganzer Linie.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alle drei Plakate enthalten in der rechten unteren Ecke ein gelbes Feld mit einem QR-Code, sowie Logos der BKZ, VBZ und „Züri lebt Inklusion“.&lt;br /&gt;
Die Gestaltung erinnert an Beschilderung in Bus und Tram: Richtungspfeile in Kreisform, Piktogramme und klare Farbkontraste.&lt;/p&gt;

&lt;p class=&amp;quot;picture_content_wrap&amp;quot;&gt;&lt;span class=&amp;quot;resource picture picture_content&amp;quot;&gt;&lt;span class=&amp;quot;resource_background&amp;quot;&gt;&lt;img alt=&amp;quot;Drei Plakate im Stil von Verkehrsinformationen mit Aussagen zu Inklusion und Gleichstellung, z. B. „Mobilität für alle“, „Dir gleichgestellt“ und „Rücksicht auf ganzer Linie“. Logos von BKZ, VBZ und Züri lebt Inklusion unten.&amp;quot; data-naturalheight=&amp;quot;546&amp;quot; data-naturalwidth=&amp;quot;1176&amp;quot; hreflang=&amp;quot;DE&amp;quot; loading=&amp;quot;lazy&amp;quot; src=&amp;quot;data/Ressources/1753216099-BKZ_Haengekartons_Inklusionstram.jpg&amp;quot; style=&amp;quot;width:588px; height:273px;&amp;quot; title=&amp;quot;Bild der Hängekartons&amp;quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Tue, 21 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/srf-gesichter-geschichten-103</link>
			<title>SRF: Gesichter &amp; Geschichten</title>
			<description></description>
			<pubDate>Sun, 19 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/rede-saphir-ben-dakon-am-eroeffnungsanlass-der-nationalen-aktionstage-behindertenrechte-110</link>
			<title>Rede Saphir Ben Dakon am Eröffnungsanlass der nationalen Aktionstage Behindertenrechte</title>
			<description>&amp;lt;p&amp;gt;Liebe Anwesende&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Mein Name ist Saphir Ben Dakon, ich bin 1.50 Meter gross, habe mittellange braune Haare, braune Augen und eine auffällige goldene Brille mit rotem Rand.&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;In meinem Beitrag geht es heute um das Thema Behinderungen. Bei anderen Anlässen ist das erwähnenswert, den Behinderung wird oft als Randthema behandelt. Der Auftrag besteht oft lediglich darin, einen kleinen Impuls zu setzten, zu sensibilisieren, wie man so schön sagt. Das ist heute anders. Ich darf zu Ihnen sprechen. Zu Menschen, die Inklusion als notwendig erachten und sich für mehr Partizipation einsetzten möchten. Wir hier in diesem Raum leben Inklusion. Das ist eine tolle Ausgangslage.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Leben bedeutet aber auch immer Entwicklung. Zu Veränderung / Entwicklung, das weiss ich aus meiner beruflichen Tätigkeit als Transformationsmanagerin, gehört immer eine klare Vision. Diese Vision von Inklusion möchte ich heute mit Ihnen vertiefen. Es ist nicht meine Vision. &amp;amp;nbsp;Sie &amp;amp;nbsp;ist &amp;amp;nbsp;die &amp;amp;nbsp;Zielvorstellung &amp;amp;nbsp;aller &amp;amp;nbsp;Menschen, &amp;amp;nbsp;die &amp;amp;nbsp;an &amp;amp;nbsp;der &amp;amp;nbsp;Erarbeitung &amp;amp;nbsp;der &amp;amp;nbsp;UN-BRK mitgewirkt haben und sie bis heute ideell unterstützen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Stellen wir uns also gemeinsam vor, die UN-BRK wäre umgesetzt und wir lebten bereits in einer inklusiven Gesellschaft. In der heutigen Situation ein radikaler Gedanke. Lassen wir ihn auf uns wirken. Sind Sie bereit für einen Sprung in die Zukunft? Dann machen Sie es sich bequem lassen Sie Inklusion auf sich wirken.&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Wir befinden uns an einem unbestimmten Tag in ferner Zukunft an einer Bushaltestelle. Es ist schönes Wetter. &amp;amp;nbsp;Unsere Stimmung ist gut. Menschen mit Behinderungen &amp;amp;nbsp;in unserer Gemeinschaft werden nicht mehr einfach gefragt, was sie denn um diese Zeit hier machten und mit wem. Sie müssen sich auch nicht mehr ständig erklären. Es wird nicht mehr gefragt, was &amp;amp;nbsp;denn &amp;amp;nbsp;hier &amp;amp;nbsp;um &amp;amp;nbsp;diese &amp;amp;nbsp;Zeit &amp;amp;nbsp;machten &amp;amp;nbsp;und &amp;amp;nbsp;mit &amp;amp;nbsp;wem. Man &amp;amp;nbsp;begrüsst &amp;amp;nbsp;sich &amp;amp;nbsp;mit &amp;amp;nbsp;einem selbstverständlichen «Hallo».&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Wir stehen in kleinen Gruppen herum, diskutieren und lassen unsere Umwelt auf uns wirken. Die Menschen ohne Behinderungen werden währenddessen auch nicht gefragt, ob sie denn die Betreuer*innen der Personen mit Behinderungen seien und auch noch dafür gelobt, dass sie mit ihnen Zeit verbringen. Lob erhält man in Zukunft nur noch für ausserordentliche Dinge.&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Allen Menschen an der Bushaltestelle ist klar, wir könnten eine Mannschaft auf dem Weg zu einem Turnier sein oder eine Gruppe Freunde, die gemeinsam an ein Konzert geht. Das kommt niemandem komisch vor, denn Menschen mit Behinderungen werden schon seit Jahrzehnten mitgedacht. Sie sind Teil einer Kultur, die nicht mehr auf Ableismus beruht.&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;bleismus: Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist systemisch. Sie wird über Sprache, Bilder und Handlungen transportiert. In den Strukturen unserer Gesellschaft und ihrer Institutionen wird Ableismus reproduziert und zementiert. Es ist ein geschlossenes System, dem sich niemand entziehen kann. Zeit, dass wir es aufbrechen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;
Freizeit gibt es immer noch, wir arbeiten noch nicht 24 Stunden. Nun müssen Menschen mit Behinderungen &amp;amp;nbsp;sich &amp;amp;nbsp;aber &amp;amp;nbsp;nicht &amp;amp;nbsp;mehr &amp;amp;nbsp;von &amp;amp;nbsp;ihrem ewigen &amp;amp;nbsp;Kampf &amp;amp;nbsp;um &amp;amp;nbsp;Anerkennung &amp;amp;nbsp;und Unterstützungsleistungen erholen, denn die Subjektfinanzierung inklusive Assistenz existiert flächendeckend für alle Lebensbereiche.&amp;lt;br /&amp;gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;
Jetzt dürfen sich die Menschen von einem Arbeitstag und von Arbeit erholen, die ihnen Freude bereitet, bei der sie gleich viel verdienen, wie ihre nicht-behinderten Peers und die es ihnen ermöglicht, eine unabhängige Lebensführung zu bezahlen. Dies ist auch, weil die zuvor angesprochenen Unterstützungsleistungen nicht mehr in seggregative Strukturen fliessen, in denen Menschen mit Behinderungen mehr Business Modell, als Mensch sind.&amp;lt;br /&amp;gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;
Sie sind gleichgestellte Menschen seit Geburt. Eltern von Kindern mit Behinderungen erhalten schon lange keine Beileidsbekundungen mehr, sondern Unterstützungsangebote. Sie dürfen ihr Familienleben geniessen und müssen die Existenz ihrer Kinder nicht mehr rechtfertigen.&amp;lt;br /&amp;gt;
Die Geburtenrate ist gestiegen, auch weil Menschen mit Behinderungen immer öfters Eltern werden. Ob sie in einer Partnerschaft mit oder ohne Kinder leben möchten, entscheiden sie selbstbestimmt. &amp;amp;nbsp;Weder &amp;amp;nbsp;die &amp;amp;nbsp;Partnerperson &amp;amp;nbsp;noch &amp;amp;nbsp;die &amp;amp;nbsp;Kinder &amp;amp;nbsp;werden &amp;amp;nbsp;als &amp;amp;nbsp;Opfer &amp;amp;nbsp;dieser Entscheidungen angesehen.&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Wenn wir bereits von Kindern sprechen: Neben uns steht eine Gruppe Kinder, die sich auf dem Schulweg befindet. Obwohl Schule digitaler geworden ist, ist Präsenzunterricht nach wie vor wichtig für Interaktion und Sozialisation. Kinder lernen in einem inklusiven Bildungssystem, in dem sie nicht für Herausforderungen verantwortlich gemacht werden, sondern Verantwortung für ihren Bildungserfolg übernommen wird.&amp;lt;br /&amp;gt;
Der Bus verspätet sich. Diese Information wird über das 2-Sinnesprinzip an alle Personen weitergegeben. &amp;amp;nbsp;Sie &amp;amp;nbsp;ist auch &amp;amp;nbsp;digital barrierefrei &amp;amp;nbsp;zugänglich. Genauso &amp;amp;nbsp;wie &amp;amp;nbsp;alle &amp;amp;nbsp;anderen Informationen in der digitalen Welt, wie auch immer sie dann aussehen mag.&amp;lt;br /&amp;gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;
Schiesslich kommt der Bus doch noch an und alle Menschen können einsteigen, ohne dabei einen Hindernisparcours überwinden zu müssen und sich Gefahren auszusetzten. Wissen Sie noch, wie es&amp;amp;nbsp;war, als Menschen an den Stationen zurückbleiben mussten, weil die Trams nicht hindernisfrei waren. Ich auch nicht, der ÖV ist nun 100% barrierefrei.&amp;lt;br /&amp;gt;
Während der Busfahrt werden wir nicht angestarrt. Keine genervten Blicke werden getauscht, wenn &amp;amp;nbsp;wir &amp;amp;nbsp;aussteigen. &amp;amp;nbsp;Zudem &amp;amp;nbsp;fragt &amp;amp;nbsp;uns &amp;amp;nbsp;auch &amp;amp;nbsp;niemand, &amp;amp;nbsp;was &amp;amp;nbsp;wir den &amp;amp;nbsp;hätten. &amp;amp;nbsp;Was &amp;amp;nbsp;denn Schlimmes passiert und im Leben falsch gelaufen sei. Auch wir sind private Mitmenschen.&amp;lt;br /&amp;gt;
Wir &amp;amp;nbsp;steigen &amp;amp;nbsp;aus, &amp;amp;nbsp;an &amp;amp;nbsp;einer &amp;amp;nbsp;anderen &amp;amp;nbsp;Haltestelle &amp;amp;nbsp;als &amp;amp;nbsp;geplant. &amp;amp;nbsp;Keine &amp;amp;nbsp;Zwischenfälle, &amp;amp;nbsp;keine Überraschungen. Auch was die Kenntnisse zum Leben mit Behinderungen betrifft, tappen wir nicht &amp;amp;nbsp;mehr &amp;amp;nbsp;im &amp;amp;nbsp;Dunkeln. &amp;amp;nbsp;Die &amp;amp;nbsp;nötigen &amp;amp;nbsp;Zahlen, um &amp;amp;nbsp;Massnahmen &amp;amp;nbsp;zur &amp;amp;nbsp;Verbesserung &amp;amp;nbsp;der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen zu ergreifen, wurden alle erfasst.&amp;lt;br /&amp;gt;
Die Zahlen wurden zudem nahe an den Lebensrealitäten erhoben, beziehen Intersektionalität also mit ein. So wurden zum Beispiel Massnahmen ergriffen, um der Mehrfachdiskriminierung von Frauen mit Behinderungen entgegenzuwirken. Sie sind heute nicht mehr stark gewalt- und armutsgefährdet.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Wo &amp;amp;nbsp;Zahlen &amp;amp;nbsp;gefehlt &amp;amp;nbsp;haben, &amp;amp;nbsp;diente dies &amp;amp;nbsp;nicht &amp;amp;nbsp;als &amp;amp;nbsp;Vorwand &amp;amp;nbsp;für &amp;amp;nbsp;Untätigkeit. Auch &amp;amp;nbsp;bei &amp;amp;nbsp;der sprachlichen &amp;amp;nbsp;Zugänglichkeit &amp;amp;nbsp;ist &amp;amp;nbsp;man &amp;amp;nbsp;tätig &amp;amp;nbsp;geworden. &amp;amp;nbsp;So &amp;amp;nbsp;existiert &amp;amp;nbsp;flächendeckende Übersetzung aller &amp;amp;nbsp;Landessprachen &amp;amp;nbsp;in &amp;amp;nbsp;die &amp;amp;nbsp;Gebärdensprache &amp;amp;nbsp;und &amp;amp;nbsp;sie &amp;amp;nbsp;ist &amp;amp;nbsp;offiziell &amp;amp;nbsp;als Landessprache anerkannt.&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Auf dem Weg zu unserem Ziel sprechen wir alle miteinander über den Anlass, den wir gemeinsam &amp;amp;nbsp;besuchen &amp;amp;nbsp;wollen: &amp;amp;nbsp;Die &amp;amp;nbsp;Eröffnung &amp;amp;nbsp;einer historischen Ausstellung &amp;amp;nbsp;zu &amp;amp;nbsp;«Zukunft Inklusion». Wir erhalten eine Führung, die Hindernisfreiheit ist gar nicht mehr erwähnenswert. Wie immer und überall halten dann doch einige Politiker*innen Eröffnungsreden. Wer eine Behinderung &amp;amp;nbsp;hat &amp;amp;nbsp;und &amp;amp;nbsp;wer &amp;amp;nbsp;nicht, &amp;amp;nbsp;ist &amp;amp;nbsp;dabei &amp;amp;nbsp;nicht &amp;amp;nbsp;der &amp;amp;nbsp;Rede &amp;amp;nbsp;wert. Alle Menschen können am politischen Leben partizipieren, wählen, abstimmen oder sich wählen lassen. Wahlen und Abstimmungen funktionieren auch digital und Informationen sind in leichter Sprache verfasst und zugänglich.Nach dem Pflichtteil gibt es eine Party. Die Besuchenden der Ausstellung befragen Zeitzeugen ungläubig und bestaunen den Weg, den sie gegangen sind.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Sie haben es bemerkt? Wir sind gemeinsam die wichtigen Artikel der UN-BRK durchgegangen. Wir haben sie zum Leben erweckt. Nun zurück zu unserer Realität hier im Raum. Zurück zum Weg, der noch vor uns liegt. Wenn wir das Tempo weiterhin erhöhen, können wir diese Zeitzeugen sein, die einer nächsten Generation erklären, warum diese Inklusionsbewegung wichtig war. Wir können erzählen, von den tollen Initiativen, die heute und in den weiteren Tagen gestartet wurden und&amp;amp;nbsp;Bestand hatten. Wir können berichten, wie wir einen Einfluss auf die tatsächliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;
Ich freue mich darauf, diese Initiativen mit Ihnen im nächsten Monat zu erleben. Lassen wir gemeinsam die Vision der UN-BRK Wirklichkeit werden. Die Zukunft ist jetzt, sie entwickelt sich mit uns allen.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;Doch bereits heute wage ich unseren gemeinsamen Besuch in der historischen Ausstellung zu Zukunft Inklusion zu planen. Denn unsere Anwesenheit hier ist eine Verpflichtung zu Inklusion. &amp;amp;nbsp;Nur &amp;amp;nbsp;so &amp;amp;nbsp;können &amp;amp;nbsp;wir &amp;amp;nbsp;das &amp;amp;nbsp;Heute &amp;amp;nbsp;radikal &amp;amp;nbsp;verändern, &amp;amp;nbsp;damit &amp;amp;nbsp;«Zukunft &amp;amp;nbsp;Inklusion» Wirklichkeit wird.&amp;lt;/p&amp;gt;

&amp;lt;p&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/p&amp;gt;
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			<pubDate>Thu, 16 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/stammtisch-von-reflab-und-reformiert--102</link>
			<title>Stammtisch von Reflab und Reformiert </title>
			<description></description>
			<pubDate>Thu, 16 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/morgengast-srf-vom-15052024-98</link>
			<title>Morgengast SRF vom 15.05.2024</title>
			<description></description>
			<pubDate>Wed, 15 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/tagesanzeiger-behindertenrechte-in-zuerich-99</link>
			<title>Tagesanzeiger Behindertenrechte in Zürich</title>
			<description></description>
			<pubDate>Wed, 15 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/rsi-telegiornale-100</link>
			<title>RSI Telegiornale</title>
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			<pubDate>Wed, 15 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/ableismus-und-geschlecht-90</link>
			<title>Ableismus und Geschlecht</title>
			<description></description>
			<pubDate>Sun, 05 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/ausgabe-2-zfo-sgo-mitteilung-125</link>
			<title>Ausgabe 2: zfo | SGO Mitteilung</title>
			<description></description>
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/radio-kunterbund--sendung-zum-thema-diskriminierung-88</link>
			<title>Radio Kunterbund - Sendung zum Thema Diskriminierung</title>
			<description>&lt;h2&gt;Was ist Diskriminierung?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&amp;quot;Diskriminierung ist eine Handlung, welche in Wort und Verhalten passieren kann, die einzelne Personen oder Personengruppen hinuntersetzt und dies aufgrund von Merkmalen wie zum Beispiel Geschlecht, Behinderung, Hautfarbe. Und diese Art der Herabsetzung passiert aufgrund von Stereotypen und Vorurteilen und ist nicht eine Reaktion auf eine Tat eines Menschen. Diskriminierung ist dabei ein Mechanismus, welcher darauf abzielt, die tatsächlichen und fiktiven Unterschiede als &amp;quot;Waffe&amp;quot; zu benutzen, um Menschen aus der Gesamtgesellschaft auszuschliessen und sie an der Teilhabe zu hindern. Aber sie trennt auch einzelne Personengruppen voneinander. Diskriminierung passiert in allen Lebensbereichen. Man kann sie allerdings einteilen, in die gesellschaftliche Ebene, wenn es um strukturelle Diskriminierung geht, aber man kann sie auch auf der persönlichen Ebene feststellen, wenn zum Beispiel zwei Personen oder Personengruppen&amp;nbsp;miteinander sprechen. Aber es gibt auch internalisierte Diskriminierung, wenn Opfer von Diskriminerung die Dinge, welche andere über sie sagen, selbst glauben. Ich erlebe Diskriminierung als Mensch, als Frau mit Behinderungen. Es kann mir passieren, dass Leute diskriminierende Aussagen machen im öffentlichen Raum, die michc gar nicht kennen. Es kommt allerdings auch im persönlichen Umfeld vor. Auch Familie und Freunde können diskriminierend sein. Mit Behinderungen ist es oft so, dass Personen vermeintliche Komplimente machen möchten, aber sie verpacken Diskriminierung. Ein Beispiel von solcher Diskriminierung ist&amp;nbsp;&amp;quot;Inspiration Porn&amp;quot;. Dies ist eine Form der Diskriminierung, in der Menschen mit Behinderungen objektiviert werden und für alltägliche Dinge, zum Beispiel an der Bushaltestelle stehen, als besonders inspirierend bezeichnet werden. Das Gegenteil ist Pity Porn. Wenn Leute zum Beispiel zu mir sagen, es tut mir sehr leid, wie Sie leben müssen. Und es ist toll, dass sie trotzdem hier sind. Der Überbegriff für diese Diskriminierung heisst Ableismus. Das führt dazu, dass Menschen gar nicht mir zuhören, sondern sie haben während der Konversation Bilder im Kopf, wie das Leben mit Behinderungen ist und wie Menschen mit Behinderungen zu sein haben. Das macht es teilweise schwierig, mit Menschen in einen Dialog zu kommen. Denn, was kann man auf solche Aussagen sagen? Ich sehe es nicht als meine Lebensaufgabe, die Leute zu bilden. Sich mit Diskriminierung auseinanderzusetzten ist Eigenverantwortung und ich habe im Schnitt genau so viel Lebenszeit wie andere Personen auch und daher ist es nicht meine Aufgabe, jeder einzelnen Person eine kostenlose Lektion in Diskriminierung zu geben. Ich wäge immer ab, was ist der Aufwand und was ist der Ertrag.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Wann und wie passiert Diskriminierung?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es ist natürlich so, dass wenn Leute das Gefühl haben, eine Person oder ihr Leben sei minderwertig, das passiert dann nätürlich, dass der Respekt in der persönlichen Interaktion fehlt. Dort muss man aber ganz klar sagen, dass dieser Umstand auch mit anderen Faktoren zusammenhängen kann. Die Behinderung ist nur ein Faktor. Intersektionalizät scheint mir hier sehr wichtig. Ich bin auch eine Frau mit Behinderungen, meine Familie, wie man am Namen erkennen kann, lebt mit einer Migrationsgeschichte. Da gibt es noch weitere Faktoren, aufgrund derer diskriminiert werden kann. In der Praxis ist dann die Unterscheidung schwierig. Nehmen mich die Leute nicht ernst, weil ich 1.50m bin oder weil ich eine Behinderung habe, mit Migrationsgeschichte lebe oder eine Frau bin? Ich merke das auch, wenn ich an Anlässen teilnehme. So werde ich oft auf meinen Namen angsprochen und dass man deshalb &amp;quot;weniger&amp;quot; von mir erwartet. Diskriminierungsformen können sich also auch gegenseitig befruchten und es schwieriger für einen Menschen&amp;nbsp;machen, an der Gesellschaft teilzuhaben. Darauf sollte man ein Augenmerk legen. Denn ich finde es sehr schwierig, wenn man alles auf die Behinderung zurückführt und der Mensch ist dann seine Behinderung und die Behinderung ist dann der Mensch. Das ist genau das, was wir nicht wollen, weil es das ist, was Diskriminierung macht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Was wünscht du dir in Bezug auf das Thema?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ich würde mir wünschen, dass wir unsere Idee von einem Normalstandard überdenken. Ableismus fusst auf der Idee eines Normalstandards und begründet daraus das Recht, Menschen auszuschliessen. Und ich würde mir deshalb wünschen, dass sich die Gesamtgesellschaft fragt, ob es diesen Normalstandard überhaupt gibt. Hier sollte man kritischer hinschauen. Und dann wünsche ich mir, dass jeder Mensch, der anderen begegnet bei sich selbst schaut, wieso man diskriminiert. Diese Selbstreflektion macht zusammen mit Weiterbildung Sinn. Im Kontext von Behinderung kommt man dann relativ schnell darauf, dass Menschen Angst haben behindert zu werden und behindert zu sein. Aus diesen Bildern im Kopf, dass das Leben mit Behinderungen lebensunwert ist, lehnt man diesen Status für sich ab. Aus diesen Ängsten heraus, entstehen Agressionen respektive Behindertenfeindlichkeiit. Ich wünsche mir also, dass alle für sich selbst Verantwortung übernehmen und etwwas weniger auf andere schauen. Das würde auch bei anderen gesellschaftlichen Themen helfen.&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/kundgebung-am-helvetiaplatz-in-zuerich-zum-internationalen-tag-von-menschen-mit-behinderungen-86</link>
			<title>Kundgebung am Helvetiaplatz in Zürich zum internationalen Tag von Menschen mit Behinderungen</title>
			<description></description>
			<pubDate>Mon, 11 Dec 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="https://www.saphir-bendakon.com/data/Ressources/1714919051-Pro_Infirmis.jpg" length="68091" type="image/jpeg">
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/gemeindeforum-2023--uno-behindertenrechts­konvention-umsetzung-in-den-gemeinden-80</link>
			<title>Gemeindeforum 2023 - UNO-Behindertenrechts­konvention: Umsetzung in den Gemeinden</title>
			<description>&lt;p&gt;Liebe Anwesende&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Name ist Saphir Ben Dakon, ich bin 1.50 gross, habe mittellange braune Haare, braune Augen und eine auffällige goldene Brille mit rotem Rand.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Beitrag soll Hindernisse und ihre Auswirkungen auf das Leben von Menschen mit Behinderungen beleuchten. Hindernisse gehen weit über das hinaus, was wir sofort wahrnehmen können. Vieles bleibt damit unsichtbar, unhörbar oder auch untastbar, wenn wir uns nicht damit befassen. Damit wir also über Hindernisse sprechen können, muss ihre Unwahrnehmbarkeit erfassbar sein. Dafür braucht es alle von uns. Mein Input soll eine Einladung sein, sich auf diese Reise zu begeben und damit Unwahrnehmbares zu erfassen. Ich würde mich freuen, wenn Sie ihr folgen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich stelle mir die Arbeit auf einer Gemeinde sehr spannend vor. Um den bunten Strauss an Aufgaben zu bewältigen, braucht es sicher jede* und jeden*. Zudem treffen Sie bestimmt auf viele unterschiedliche Menschen und müssen mit den verschiedensten Stellen und Personen zusammenarbeiten und dabei zeitgleich zahlreichen Ansprüchen gerecht werden. Ich stelle mir vor, dass dies zeitweise sehr belastend sein kann. Vielleicht empfinden Sie es manchmal deshalb so, als würde Ihre Arbeit nicht gesehen, als würden Ihre fachlichen Inputs nicht genügend berücksichtigt und ihre Bedürfnisse nicht ernstgenommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine solche Gefühlslage kann ich gut verstehen. Alle Menschen mit Behinderungen, die ich kenne, fühlen sich genau so, mich eingeschlossen. Dass ich heute mit Ihnen darüber sprechen kann, tut gut, baut aber leider noch keine Hindernisse ab. Aber wir können heute üben, sie abzubauen. Trocken, sozusagen. Das mit den Hindernissen nehmen wir dabei wörtlich, denn ich werde manchmal hinter den Hindernissen verschwinden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Scherrengitter vor Saphir Ben Dakon&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;«Menschen mit Behinderungen sollten dankbar sein, dass die Gesellschaft und ihre Gemeinden etwas für sie tut.»&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wenn eine solche Haltung vorherrscht, werden Menschen mit Behinderungen in der persönlichen Interaktion auch entsprechend behandelt. Es wird damit impliziert, dass es sich bei Umsetzung von ihren Anliegen um Wohlfahrt handelt. Dadurch...&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Werden Menschen mit Behinderungen herabgesetzt und es findet ein Rückzug ins Private statt. Sie gelangen mit ihren Anliegen nicht mehr an die entsprechenden Stellen und Bedürfnisse bleiben unerkannt.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Projekte zur Förderung von Inklusion werden nur halbherzig und ohne Einbezug von Menschen mit Behinderungen konzipiert und umgesetzt. Es entstehen Fehlentscheide und Menschen mit Behinderungen beschweren sich zurecht, was ihnen wiederum negativ ausgelegt wird. Diese stetigen Auseinandersetzungen machen vielen Menschen psychisch zu schaffen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Es wird davon ausgegangen, dass nur die Gesellschaft «tut» und die Menschen mit Behinderungen eben nicht. So werden Menschen mit Behinderungen nicht als Personen wahrgenommen, welche aktiv ihr Leben gestalten und teilhaben wollen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Als Konsequenz wird;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;nicht an den barrierefreien Zugang zu Informationen gedacht,&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;oder daran, dass Menschen mit Behinderungen sich auch im öffentlichen Raum bewegen müssen und dieser barrierefrei zugänglich sein muss&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Menschen werden von politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen, indem nicht nur Informationen nicht barrierefrei sind, sondern auch Veranstaltungsorte.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Scherrengitter stetig ein bisschen weiter weg von Saphir Ben Dakon&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Darum wäre es wichtig;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;sich mit dem Thema Inklusion auseinanderzusetzen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mit Menschen mit Behinderungen in den Gemeinden in einen Dialog treten und sie in Entscheidungsprozesse miteinbeziehen. Wie alle Menschen in einer Gemeinde sind auch sie von Änderungen betroffen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Informationen rund um das Gemeindeleben inkl. politische Entscheide sollten analog und digital barrierefrei zugänglich sein.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Gemeindegebäude müssen barrierefrei zugänglich sein und wo es im Einflussbereich der Gemeinde liegt auch der öffentliche Raum.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;So, die ersten Hindernisse haben wir schon ausgeräumt. Aber wir wissen, in der Inklusion gibt es noch viel zu tun. Deswegen machen wir doch gleich weiter.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;«Menschen mit Behinderungen, respektive ihre Inklusion, kosten nur und bringen keinen Mehrwert.»&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wenn eine solche Haltung vorherrscht, werden Menschen mit Behinderungen als Kostenfaktor behandelt. Dadurch:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Werden die günstigsten und nicht die inklusivsten Lösungen gesucht. Unter Umständen wird durch die «Lösung» ein Hindernis weder behoben noch verschoben.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Werden die Kompetenzen und Potentiale von Menschen mit Behinderungen nicht erkannt und sie können diese nicht in ihrem Umfeld einbringen. Auch nicht in Ihrer Gemeinde&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Ansätze zur Umsetzung von Inklusion werden bei der Verabschiedung eines Budgets nicht berücksichtigt oder zumindest nicht priorisiert.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Verantwortung für die Teilhabe von Mitmenschen wird im Falle von Menschen mit Behinderungen nicht wahrgenommen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Scherrengitter stetig ein bisschen weiter weg von Saphir Ben Dakon&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch diese Herausforderungen kann man lösen und zwar folgendermassen:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Menschen mit Behinderungen von Anfang an in die Konzeption von Massnahmen in ihrer Gemeinde miteinzubeziehen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Menschen mit Behinderungen wie alle anderen Mitmenschen über den Stand ihrer Anliegen informieren, barrierefrei natürlich.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen aus der Gemeinde die unterschiedlichen Massnahmen priorisieren.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Sich bewusst machen, dass alle Massnahmen kosten und auch Inklusion kosten darf.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Das war jetzt schon wieder sehr anstrengend. Beleuchten wir noch eine Haltung und dann übergebe ich an meine Nachredner*innen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Scherrengitter vor Saphir Ben Dakon&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;«Menschen mit Behinderungen sollen dort leben, wo sie versorgt werden.»&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wenn eine solche Haltung vorherrscht, wird davon ausgegangen, dass Menschen mit Behinderungen gar nicht selbstbestimmt in einer Gemeinde leben wollen. Dadurch...&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Werden Arbeitsstellen bei der Gemeinde nicht inklusiv gestaltet und interessierte Personen können sich nicht bewerben.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Notfallsammelpunkte sind was bauliche Zugänglichkeit und Zugänglichkeit der Informationen betrifft, nicht barrierefrei.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Werden von den Gemeinden mitfanzierte Freizeitanlässe nicht auf ihre Barrierefreiheit geprüft und der Zugang für Menschen mit Behinderungen erschwert oder sogar verunmöglicht. So wird eine Inklusion in die Gemeinde erschwert und Verantwortliche für wichtige öffentliche Angeboten wie z.B. Bibliotheken oder Museen werden nicht sensibilisiert.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Menschen müssen, wenn sie behindert werden, z.B. durch Alter, ihre Gemeinde verlassen, weil keine zugänglichen Wohnungen gefördert werden.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Institutionen für Wohnen und Beschäftigung ermöglichen den Bewohnenden kein selbstbestimmtes Leben.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Menschen mit Behinderungen bleiben im Gemeindebild unsichtbar.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Auch hier gibt es Lösungsvorschläge:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Scherrengitter stetig ein bisschen weiter weg von Saphir Ben Dakon&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Zu schauen, wie Arbeitsstellen in den Gemeinden für Menschen mit Behinderungen zugänglich werden. So fühlen sich auch Menschen mit Behinderungen repräsentiert, wenn sie in der Verwaltung vertreten sind.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Notfallsammelpunkte mit Menschen mit Behinderungen auf ihre Barrierefreiheit zu prüfen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Mit Vereinen zusammenzuarbeiten und als Gesamtgemeinde zu prüfen, ob lokale Unterstützungsangebote konzipiert werden können.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Davon auszugehen, dass auch Menschen mit Behinderungen Freizeitangebote nutzen möchten und im Rahmen der Möglichkeiten der Gemeinde zu ihrer Barrierefreiheit beizutragen.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wohnen in der Gemeinde unter dem Blickpunkt von Selbstbestimmtheit zu prüfen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Jetzt haben Sie sich während meiner Ausführungen gedacht, «Dass weiss ich bereits» oder «Jenes tun wir doch schon». Und genau darauf will ich hinaus. Sie tun schon vieles, was vielleicht bis jetzt gar nicht unter dem Label «Inklusion» passiert ist. Sie helfen bereits, Hindernisse abzubauen. Mit ihrer Arbeit, jeden Tag. Und Sie haben gesehen, es braucht Sie. Denn ohne engagierte Menschen in den Gemeinden, kann ich als Mensch mit Behinderungen keine Hindernisse abbauen. Können wir als Menschen mit Behinderungen keine Hindernisse abbauen. Nicht alle zuvor genannten Hindernisse betreffen mich persönlich. Daher kann ich sagen, ohne uns, ohne die Gesellschaft, können wir keine Inklusion erreichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heute stand ich allein auf dieser Bühne. Aber Sie sehen, so gross ist diese Barriere nicht. Wären wir gemeinsam auf dieser Bühne gestanden, hätten wir uns so bewegt, dass alle Platz gehabt hätten. Irgendwann wäre ich für alle Menschen sichtbar, meine Unwahrnehmbarkeit wahrnehmbar geworden. So verhält es sich auch mit den Hindernissen. Sie scheinen nur gross, wenn man ihnen allein begegnen muss.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aus logistischen Gründen ist dies leider nicht möglich, aber ich stelle es mir gerne vor, dass wir nach meinem Input und auch über diesen Anlass hinaus, gemeinsam auf der Bühne stehen, sitzen oder liegen. Auf der Bühne des Lebens sinnbildlich gesprochen. Sie haben Macht und können etwas bewegen, weil Sie als Person jeden Tag die Chance haben, Stein für Stein allein und gemeinsam mit ihrer Gemeinde, die Hindernisse abzutragen. Wenn das einmal nicht geht, haben Sie immer die Möglichkeit einer Person auf Augenhöhe zu begegnen, sich neben Sie zu stellen und Sie in gemeinsamer Absprache im Umgang mit den Hindernissen zu unterstützen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe Sie zum Beginn meines Inputs gebeten, meiner Einladung zur Inklusion zu folgen. In meinen abschliessenden Worten möchte ich Sie unverschämterweise nochmals um etwas bitten. Gehen Sie voraus, lassen Sie sich ein, auf das Thema Inklusion. Entdecken Sie Spannendes. Teilen Sie Ihre Gedanken und Lernen Sie Neues. Gehen Sie weiter und betreten Sie auch neue Pfade. Fangen Sie an oder machen Sie weiter. Heute. Mit diesem Anlass. Ich würde mich freuen, Sie auch in Zukunft auf unserem gemeinsamen Weg wieder anzutreffen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Reporter:innen ohne Barrieren, Nicole Haas, hat über meinen Input berichtet: &lt;a class=&amp;quot;button&amp;quot; href=&amp;quot;http://inclusive-media.ch/beitraege/zuercher-gemeinden-sind-auf-inklusionskurs/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Den Artikel finden Sie hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Regionalsender TeleZ hat den Anlass begleitet. &lt;a class=&amp;quot;button&amp;quot; href=&amp;quot;https://www.telez.ch/tele-z-aktuell-beitrag-07-11-2023-b2_45831/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Den Beitrag finden Sie hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
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			<title>Podcast zum Gemeindeforum 2023</title>
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			<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/wissen-am-mittag-diversity--chancengerecht-die-neue-arbeitswelt-gestalten-87</link>
			<title>&amp;quot;Wissen am Mittag&amp;quot; Diversity - Chancengerecht die neue Arbeitswelt gestalten</title>
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			<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/netzwerktreffen-inklusive-kultur-im-kanton-zuerich-89</link>
			<title>Netzwerktreffen &amp;quot;Inklusive Kultur im Kanton Zürich&amp;quot;</title>
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			<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/podcast-auf-einen-podcast-mit-roehrli-und-islam-alijaj-85</link>
			<title>Podcast Auf einen Podcast mit Röhrli und Islam Alijaj</title>
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			<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/podcast-jahns-rollende-welt-84</link>
			<title>Podcast Jahns rollende Welt</title>
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			<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/podcast-und-generationentandem-83</link>
			<title>Podcast UND Generationentandem</title>
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			<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<title>Geschäftsbericht der SGO 2022</title>
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			<pubDate>Sat, 27 May 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.saphir-bendakon.com/de/publikationen/frauen-mit-behinderungen-im-fokus-96</link>
			<title>Frauen mit Behinderungen im Fokus</title>
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			<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
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